Dr. Bernd Drücke

Der in Unna geborene Soziologe Dr. Bernd Drücke wohnt am Breul in Münster, wo er im Verein zum Erhalt preiswerten Wohnraums (VzEpW Münster) aktiv ist. Drücke promovierte 1998 bei Christian Sigrist an der Westfälischen Wilhelms-Universität. Die Arbeit an der Dissertation „Libertäre Presse in Ost- und Westdeutschland“ führte den Autoren und freiberuflichen Journalisten in die Redaktion der Monatszeitschrift Graswurzelrevolution, deren Verantwortlicher im Sinne des Presserechts er seit November 1998 ist. Mit der Künstlerin Silke Wagner realisierte Drücke das Projekt „Geschichte von unten“ setzte sich als Sprecher des „Freundeskreis Paul Wulf“ erfolgreich für den Erhalt der Paul-Wulf-Skulptur (am Servatiiplatz) und für die Umbenennung des nach einem NS-Arzt benannten Jöttenwegs in Paul-Wulf-Weg ein. Dr. Bernd Drücke engagierte sich in den 80ern in der Friedensbewegung. Schon als Schüler war er für die „Dritte Welt“ eengagiert. Seit 1989 arbeitete er in der Gruppe WigA (Widerstand gegen Atomanlagen) mit und war 2004 Mitgründer des Münsteraner Umweltzentrum-Archivs.